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Privacy & Security

DNS-Leck-Test: Was er ist, wie man ihn durchführt und wie man ihn behebt

DNS-Leck-Test: Was er ist, wie man ihn durchführt und wie man ihn behebt

28. Mai 2026Kategorie Privacy & Security2 Min. Lesezeit
DNS-Leck-Test: Was er ist, wie man ihn durchführt und wie man ihn behebt

Was ist DNS?

Bevor du DNS-Leaks verstehst, musst du wissen, was DNS macht. DNS steht für Domain Name System — es ist das Adressbuch des Internets. Wenn du "speediq.org" in deinen Browser eingibst, sendet dein Gerät eine DNS-Anfrage an einen DNS-Server mit der Frage: "Was ist die IP-Adresse für diese Domain?" Der DNS-Server antwortet mit einer IP-Adresse, und dein Browser verbindet sich damit. Für einen strategischen Überblick, wie DNS-Leaks im Zusammenhang mit anderen Datenschutzbedrohungen stehen, sieh dir unseren kompletten Leitfaden zu Datenschutz-Tools an.

Standardmäßig verwendet dein Gerät die DNS-Server, die von deinem Internetdienstanbieter (ISP) bereitgestellt werden. Das bedeutet, dass dein ISP ein Protokoll aller Domains sieht, die du abfragst — was effektiv ein Verzeichnis aller Websites ist, die du besuchst, selbst wenn die Verbindung selbst mit HTTPS verschlüsselt ist.

Was ist ein DNS-Leak?

Ein DNS-Leak tritt auf, wenn deine DNS-Anfragen außerhalb deines VPN-Tunnels gesendet werden — typischerweise an die DNS-Server deines ISPs — selbst wenn du mit einem VPN verbunden bist. Das Ergebnis: Dein ISP kann sehen, welche Websites du besuchst, was den grundlegenden Datenschutzzweck deines VPNs zunichtemacht.

DNS-Leaks gehören zu den häufigsten Datenschutzproblemen bei VPNs. Sie sind leicht zu übersehen, weil alles normal funktioniert: Deine IP-Adresse zeigt die IP des VPNs an, Seiten laden, nichts scheint falsch — aber dein Browserverlauf ist für deinen ISP vollständig sichtbar.

Was verursacht DNS-Leaks?

DNS-Verwaltung des Betriebssystems

Windows 10 und 11 haben eine Funktion namens "Smart Multi-Homed Name Resolution", die DNS-Anfragen gleichzeitig an alle verfügbaren Netzwerkschnittstellen sendet. Diese Funktion verursacht DNS-Leaks, selbst wenn ein VPN aktiv ist.

IPv6-DNS-Leaks

Wenn dein Netzwerk IPv6 verwendet und dein VPN nur IPv4-Verkehr verarbeitet, werden IPv6-DNS-Anfragen vollständig am VPN vorbeigeleitet. Weitere Details zur Erkennung findest du in unserem Leitfaden zum IPv6-Leak-Test.

Wie teste ich auf DNS-Leaks?

  • Trenne die Verbindung zu deinem VPN. Notiere, welche DNS-Server angezeigt werden.
  • Verbinde dich mit deinem VPN. Führe den DNS-Leak-Test erneut durch.
  • Analysiere die Ergebnisse. Wenn du nach der Verbindung mit deinem VPN die DNS-Server deines ISPs siehst, hast du ein DNS-Leak.

Wie behebe ich DNS-Leaks?

DNS-Leaks unter Windows beheben

Drücke Win + R, gib gpedit.msc ein, navigiere zu Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Netzwerk → DNS-Client und setze "Smart Multi-Homed Name Resolution deaktivieren" auf "Aktiviert".

DNS-Leak-Schutz in deinem VPN aktivieren

Die meisten seriösen VPN-Clients haben eine integrierte DNS-Leak-Schutz-Einstellung. Aktiviere diese und schalte auch den Kill-Switch deines VPNs ein.

Zusammenfassung

DNS-Leaks geben deine Browseraktivitäten heimlich an deinen ISP weiter, selbst wenn dein VPN scheinbar korrekt funktioniert. Teste regelmäßig mit dem DNS-Leak-Test von SpeedIQ, aktiviere den DNS-Leak-Schutz in deinem VPN-Client und erwäge die Nutzung von verschlüsseltem DNS (DoH oder DoT) als zusätzliche Schutzschicht.

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